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Protokoll der Mitgliederversammlung des Krankenpflegevereins St. Marien am 23. September 2020

1. Begrüßung und Gebet

Frau Oberholz begrüßte 15 anwesende Mitglieder. Danach wurde an die verstorbenen Mitglieder des KPV in den letzten 12 Monaten gedacht. Anschließend sprachen alle Teilnehmer gemeinsam ein Gebet mit der Bitte um Gottes Beistand während der Corona-Krise.

Außerdem erläuterte Herr Reindl die wichtigsten Eckdaten zum Hygiene-Konzept im Pfarrheim: Maskenpflicht außer beim Sitzen, Abstand halten, Nutzung der Toiletten nur von jeweils einer Person, Ausgang über die Rampe, kein Kontakt zu einem Covid 19-Erkrankten, Symptomfreiheit, Lüften des Raumes;

2.1 Rückblick

Frau Oberholz gab mit Hilfe einer Präsentation einen Rückblick über die Veranstaltungen seit der letzten Mitgliederversammlung und die Zahl der Mitglieder:

  • Am 13. November 2019 konnte ein Vortrag mit dem Thema „Demenz und Familie“ angeboten werden. Die Referentin war Frau Barbara Lischka von der Angehörigenberatung Nürnberg. Der Vortrag war mit 41 Teilnehmern sehr gut besucht.
  • Am 11. Dezember 2019 wurde zur Adventsfeier zusammen mit den Senioren eingeladen.
  • Am 7. März 2020 fand ein Grundkurs in Erster Hilfe Kurs statt, der von Herrn Ühla von den Maltesern geleitet wurde. Es waren lehrreiche Stunden mit viel neuem Wissen. Ein besonderer Teil war die Einweisung in die Handhabung des neuen Defibrillators, den der KPV für die Pfarrei St. Marien gekauft hat und ihr überlässt. Teilnehmerzahl: 11.
  • Ab Mitte März 2020 hat Corona unseren Alltag und die Planungen völlig verändert.
    Der für den 22. April geplante Vortrag von Frau Kirstin Inselsberger, Geschäftsführerin der Caritas Sozialstation Nürnberg-Süd, zur häuslichen Pflege musste abgesagt werden.
    Ebenso musste der Ausflug am 9. Mai in unsere Heimatstadt Nürnberg mit einer Rundfahrt in einer historischen Straßenbahn entfallen.
  • Mitgliederstand: Mitgliederzahl zum Stand September 2020: 165

2.2 Ausblick

  • Mittwoch, 14. Oktober: Vortrag von Frau Manuela Schulz von der Uni Erlangen-Nürnberg zum Thema „Gesund Altern – (Wie) Geht das?“
  • Mittwoch, 9. Dezember: Adventsfeier zusammen mit den Senioren

2.3 Tätigkeits- und Kassenbericht des Vorstandes

Frau Grimm, Kirchenrechnerin der Kirchenstiftung und Kassenprüferin, präsentierte und erläuterte den Jahresabschluss von 2019 und gab Auskunft bei Nachfragen und Anmerkungen.

3. Bericht der Kassenprüferin                                                     

Frau Grimm bestätigte die Richtigkeit und Nachvollziehbarkeit des Jahresabschlusses 2019 und bat um die Entlastung des Vorstandes.

4. Entlastung des Vorstandes

11 Mitglieder stimmten für die Entlastung, es gab 4 Enthaltungen.

5. Ergänzung der Vorstandschaft

Frau Oberholz bat laut Satzung um die Aufstellung eines Kandidaten/einer Kandidatin für die Wahl zum/zur Schriftführer/in. Die Wahl musste entfallen, da sich niemand zur Kandidatur bereit erklärte.

6. Handhabung und Verwendung des angeschafften Defibrillators

Das vom KPV für die Pfarrei St. Marien gekaufte Gerät wurde gegen eine Spendenquittung der Kirchenstiftung überlassen, die auch für die laufenden Kosten aufkommt. Der Defibrillator befindet sich allgemein zugänglich in einer Halterung rechts neben der Behindertentoilette im Pfarrheim. Während der Gottesdienstzeiten soll er möglichst in die Kirche mitgenommen werden. Es handelt sich um einen Laiendefibrillator und kann von jedem Ersthelfer bedient werden, da er selbsterklärend im Display und in gesprochenen Anweisungen beim Einsatz anleitet und irrtümlich ausgelöste Schocks nicht möglich sind.

7. Anträge

Es waren keine Anträge eingegangen.

8. Vortrag: Veränderungen und Neuerungen in der ambulanten Pflege in den letzten Jahren

Frau Inselsberger von der Caritas Sozialstation Nürnberg-Süd gab einen Überblick über die Entwicklung der Sozialstation seit ihrer Einrichtung bei Beginn der Pflegeversicherung. Sie erläuterte die Änderungen und Neuerungen bei den gesetzlichen Vorgaben, den Leistungskatalog, die Organisation dieser Sozialstation und die Ausstattung mit Personal und Fahrzeugen. Auch gab sie wertvolle Tipps und Hinweise zu Ansprüchen von Pflegepatienten und betreuenden Angehörigen, zum Beispiel das Recht auf eine kostenlose Beratung, auch wenn der Pflegefall noch nicht eingetreten ist oder Schulungen von Pflegenden aus der Familie.

9. Wünsche und Anregungen

Es gab keine Wortmeldungen.

Frau Oberholz wies bei diesem Tagesordnungspunkt auf die Sonderleistungen des KPV hin. Er übernimmt unter bestimmten Bedingungen teilweise die Kosten für Leistungen, die weder von der Krankenkasse noch von der Pflegeversicherung vergütet werden. Jeder Einzelfall wird vom Vorstand geprüft.

Die Vorsitzende schloss um 16:45 die Versammlung und wünschte allen Teilnehmern einen guten Nachhauseweg.

gez. R. Oberholz

Protokollführer: W. Reindl

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